Bauernhof Lippe
Feiner Geschmack der glücklich macht

Bauernhof Lippe

Astrid und Thomas Lippe sind Landwirte, die ganz genau wissen, wie man richtig gute Lebensmittel produziert. Aus Wertschätzung zur Natur und gelebter Verantwortung für Mensch und Tier gehen die innovativen Landwirte keine Kompromisse ein. Und das schmeckt man. Auf ihrem rund 100 Jahre alten Bauernhof leben die Schweine auf Stroh, verfügen über Auslauf, Tageslicht und sogar über ein eigenes Moorbad. Die Tiere werden am Hof geboren, wachsen dort auf und werden im hofeigenen Schlachthaus mit einem Lebendgewicht von ca. 160 Kilo völlig stressfrei und ausschließlich bei abnehmenden Mond geschlachtet.

Langsames Wachstum und bestes Futter
Doch gehen wir zurück zum Ursprung: Ein eigener Eber, Pauli genannt, sorgt auf natürliche Weise, d.h. ohne künstliche Befruchtung für Nachwuchs. Die Ferkel bleiben so lange bei der Muttersau wie es eben die Natur vorsieht. Während Industrie-Mastschweine schon nach ca. 5 Monaten ihr Schlachtgewicht erreichen, leben die Tier hier doppelt so lange. Für die Landwirte bedeutet dies mehr Arbeit und mehr Futter, aber eben eine Fleischqualität, die ihresgleichen sucht. „Das langsame Wachstum bewirkt, dass der intramuskuläre Fettanteil, d.h. die feinen Fetteinschlüsse im Muskelgewebe hoch und die Wassereinlagerungen sehr gering sind“, erklärt Thomas Lippe. Die sogenannten Schrumpfschnitzel sind für die Landwirte ein absolutes No-Go. Das Futter wird zum überwiegenden Teil selbst am Hof angebaut. Im Futtertrog der grunzenden Gesellen finden sich Getreide wie Weizen, Gerste, Hafer und getrockneter Körnermais.

Achtsame Verarbeitung
Das Fleisch wird nass gepökelt bzw. gesurt. Dabei kommt statt Pökelsalz das wesentlich gesündere Lebensmittelsalz zum Einsatz. Die weitere Zusammenstellung der natürlichen Würzmittel wird streng gehütet. Auch bei der Reifezeit heißt es „Gut Ding braucht Weile“. Die Besonderheit des Specks, der Würstel und der Salami ist die Natur-Reifung mit viel Frischluft. Auf einen klimatisierten Reiferaum wird bewusst verzichtet. So entstehen Spezialitäten wie Osso Collo, Schinkenspeck, Bauchspeck, Weißer Speck (Salzspeck), Karreespeck, Trockenwürste und Salami.

Verwertung des Tieres in seiner Ganzheit
Verarbeitet wird das Fleisch auch zu Bratwürsten, Selchwürsten, Kaiserfleisch, Verhackerten, Schweine- und Bratenfett, Grammeln, Maischerln, Extrawurst, Leberkäse, Schweinsbraten, Leberknödel und Streichwurst. Über die Fleischteile und Innereien, die nicht dem menschlichen Geschmack entsprechen, freuen sich die Katzen, die im Gegenzug den Hof Mäusefrei halten.

Hochprozentiges mit viel Geschmack und Natur
Das Obst für die feinen Schnäpse wächst, mit Ausnahme der Zirbenzapfen, des Wacholder und des Schlehdorns ebenfalls am Hof. Basis für die veredelten Schnäpse ist der hauseigene Obstler, der zu hochprozentigen Spezialitäten wie Obstler im Eichenfass gereift, Zirbengeist, Birnenbrand, Wacholderschnaps, Schlehdornschnaps, Luststockschnaps (Liebstöckl), Zwetschkenbrand oder Kräuterschnaps – der sage und schreibe 34 Kräuter enthält – verarbeitet wird.
Die Liköre gibt es in den Geschmacksrichtungen Nuss, Himbeer, Brombeer, Kirsche, Marille, Holler und Pfefferminz. Na dann „Mahlzeit und Prost“!