Die Kaslab´n Nockberge
Bio-Heumilch-Käsespezialitäten der Kaslab´n Nockberge

In einer der schönsten Gegenden Kärntens, im Biosphärenpark Nockberge nahe des Millstättersees, findet sich die Bio-Heumilchkäserei Kaslab´n. Eröffnet im Dezember 2016, wird in der Kaslab´n ein feines Sortiment der „gelben Palette“ erzeugt. Feiner Butterkäse, Tilsiter, Bergkäse jung, Rohrahmbutter und in Kürze auch gereifter Bergkäse, Bierkäse, Emmentaler, und bald auch Ziegenkäse. Bergkäse, Emmentaler und Tilsiter werden aus Rohmilch hergestellt.

Herausragendes gelingt nur gemeinsam
18 Biobetriebe liefern ihre Bio-Heumilch an die Kaslab´n, eine Genossenschaft regionaler Landwirte, die die Bauern als Erhalter der Berglandschaft stärkt. Mittels Tanksammelwagen werden alle 2 Tage bis zu 6.000 Liter Ziegen- und Kuhmilch angeliefert und sorgsam verarbeitet. Die bei der Käseproduktion anfallende Molke wird nicht entsorgt sondern an die Betriebe zurückgeliefert um Schweine und Jungtiere zu füttern.

Artgerechte Tierhaltung
Für Bergkäse sowie Emmentaler braucht es absolut silofreie Kuh- und Ziegenrohmilch. Das erfreut nicht nur Käsekenner, sondern auch die Tiere. Vom Frühling bis zum Herbst weiden sie auf saftigen Wiesen und grünen Almen. Hier fressen sie frisches Gras, trinken reines Quellwasser und lecken feines Salz. Während der Laktation (Zeit der Milchabgabe) bekommen sie noch etwas Getreideschrott. Im Winter wird ausschließlich Heu gefüttert. Eine ganz und gar vitale Ernährung und ein gewichtiger Grund für den einzigartigen Geschmack der Käsespezialitäten. Der neben viel Natur auch gesunde Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelement enthält.

Transparenz ist Trumpf
Wer in der Gegend ist, sollte es nicht verabsäumen, selbst in der Kaslab´n vorbeizuschauen. Die Käserei besticht nicht nur durch ihre Bauart aus Lärchen-, Fichten- und Zirbenholz aus den Wäldern der beteiligten Genossenschafter, sondern auch durch Transparenz. Gerne werden Besuchern Einblicke in die Käseproduktion und den Reifekeller gewährt.

„Unser tägliches Tun. Immer wieder. Morgens früh um 4 oder um halb 5. Es kräht der Hahn oder es läutet einfach nur der Wecker. Ja auch bei uns. Anstrengend war der Vortag. Die Nacht kurz. Auf. In den Stall. Manchmal im Morgenrot, oft auch bei Regen. Aber immer jeden Tag. Manchmal schon einmal mühsam. Aber dann, aus heiterem Himmel, ein Geruch von frischem Gras, oder Heu, das Geräusch der Tiere wenn sie fressen, oder einfach der Geschmack des Käses am Jausentisch. Es passt.“
Michael Kerschbaumer, Obmann und Käsemeister

Genossenschaftsmitglieder die an die Kaslab´n Milch liefern:
Familie Ulla und Michael Kerschbaumer, Radenthein
Familie Klaus und Angelika Kohlweiß, Feld am See
Familie Marlies Pötscher, Glanz
Familie Franz Glabischnig, Millstatt
Famlie Pertl, Ebene Reichenau
Familie Ebner, Himmelberg
Familie Natmeßnig, Himmelberg
Familie Tengg, Himmelberg
Familie Hofer, Lendorf
Familie Koch, Trebesing
Familie Lagger, Kleinegg
Familie Oschounig, Fürnitz
Demeterhof Erian, Liebenfels