Bio Langnerhof – Georg Weiß
Ein Paradies für Menschen und Tiere

Hoch droben am Berg im Oberen Drautal liegt der Bio-Bergbauernhof vulgo Langnerhof der Familie Weiß. Hier leben und bewirtschaften vier Generationen einen Hof, wie er schöner nicht sein konnte. Die rund 15 Hektar Wiesen und Felder werden biologisch bewirtschaftet, der Stall mit vielen seltenen Tierrassen entspricht besonders tiergerechter Haltung.

Seit 2012 wird der Hof von Georg Weiß und seiner Andrea geführt. Die beiden engagierten Landwirte sehen es als ihren Auftrag,  besonders wertvolle Lebensmittel herzustellen. Und darauf können sie zu Recht stolz sein. „Geht´s den Tieren gut, geht´s auch den Menschen gut“, sagt Georg Weiß. Und nach diesem Motto wird auch gearbeitet. Am Hof finden sich viele gefährdete aber bewährte Tierrassen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte von „ertragreicheren“ Rassen verdrängt wurden.
Doch Georg Weiß geht es nicht nur um die Erhaltung der genetischen Vielfalt. Als Metzger und Koch weiß er ebenso um die Fleischqualität alter Rassen Bescheid, wie um den Einfluss des Wohlbefindens der Tiere auf die Produktqualität.

Gewinner des Bio-Award 2016
Am Hof lebt eine Tiervielfalt, wie man sie selten findet. Pustertaler Sprinzen und Fleckvieh, Mangalica Wollschweine, Schwäbisch Hällische Schweine und Hausschweine, Altsteirer Hühner, Puten, Haflinger, Ziegen, Hasen, Katzen und ein Hund. Für dieses Artenschutzprogramm für beinahe ausgestorbene Tiere wurde Georg Weiß mit dem Bio-Award 2016 geadelt.

Im Kreislauf mit der Natur
Doch nicht nur Vielfalt ist den Landwirten wichtig, auch das Arbeiten im Kreislauf mit der Natur. Wie das bei Georg Weiß aussieht, erklärt sich am besten mit der Geschichte mit den Puten. Alles begann mit den Kartoffeln, die für die Fütterung der Schweine angebaut werden. „Puten lieben Kartoffelkäfer, also hielten wir fünf Puten, um den Käfern Herr zu werden“, schmunzelt Georg. Was die Vögel auch fleißig taten. „Doch fünf Puten waren zu wenig. Für die Käfer und auch für die Kunden, die begeistert das gesunde Putenfleisch kauften. „Also hielten wir im Jahr darauf 10 Puten. Mittlerweile sind wir bei rund 150 Puten, die den ganzen Sommer über fleißig picken und pecken und im Herbst völlig stressfrei am Hof geschlachtet werden“, so der Landwirt.

Im Frühsommer geht es für die Rinder auf die Alm, wo sie Futter finden, wie es besser nicht sein könnte. Die Jungrinder verbringen mindestens einen Sommer auf der Alm, die Almochsen zwei bis drei Sommer bevor sie auf stressfreie Art und Weise ihr Ende finden.

Purer Geschmack für echte Genießer
Angeboten wird Frischfleisch vom Rind, Schwein, Huhn und Pute. Ebenso wie herrlicher Speck, Würstel und viele Köstlichkeiten mehr, die als Jausenpakete den Weg zu Genießern finden, die das Wahre und Echte suchen und schätzen.